Die zwait Sepplede im Stadthof

22. Februar 2015 | Von | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, bei welcher das Comité 1914 bei Seppi Schüpfer im Stadthof zu Gast sein durfte und hier ihre erste Vorfasnachtsveranstaltung durchführte, residierten diese heuer wiederum in dieser Herberge und verwöhnten ihre Gäste mit herrlichem Essen, bissigen Schnitzelbängg und fasnachtlichen Klängen vom Feinsten.

Eröffnet wurde der Abend von einem Trommelsolo eines Gwäägi, welche es nicht nur verstehen tolle Verse zu singen sondern auch ausserordentlich gut zu trommeln. Im Anschluss daran wendete sich Peter Blome an das Publikum. Nochmals wurde Karl Schweizers fasnachtliches Schaffen gewürdigt und darauf hingewiesen, dass er auch Urheber dieser Vorfasnachtsveranstaltung war.

Nun stand der erste Bangg an. Die Aabrennte holten beim Publikum locker die ersten Lacher ab.

Mit „em glaine, nätte Wessels“ haben die drei verbliebenen Striggede Karli nochmals Tribut gezollt und einen letzten Bangg gesungen, welcher von Karli Schweizer kurz vor seinem Ableben geschrieben worden ist.

Nach der Vorspeise bekamen die Gäste alsdann d Wanderratte (Comité-Bangg) zu hören. Mit „em Hofnarr“ standen nun Pfeifer der Naarebaschi, wiederum mit Unterstützung von gleich zwei pfeifenden Gwäägi auf der Bühne und geleiteten die Besucher gediegen schon so richtig in die Fasnacht. Mit den Stroofrichter folgte danach der nächste Bangg. Die letztjährigen Gewinner des „Dsyschtigsbryys“ d Muulwiirf, welche in diesem Jahr mit 3 Mannen die Fasnacht begehen, brachten alsdann ihre Verse ins Restaurant.

Nun hatten die Gäste wieder etwas zu tun. Der Hauptgang stand an.

Nach diesem kulinarischen Teil erschienen allemals d Gwäägi, jetzt aber singender Weise. Wie im diesjährigen Charivari konnten sie auch an der Sepplede vollends überzeugen. Gleich anschliessend waren d Ständerlampe am Zug. Ihnen folgte dr Spitzbueb (Comité-Bangg), anstelle seines Helgenträger, welcher offenkundig auch Opfer der allseits grasierenden Grippe wurde, nahm Peter Blome seinen Part ein und meisterte dies grandios.

Ihm folgten alsdann die Antiquierte.

Nun wurde es schliesslich Tattoo-mässig. D Highlander Basel nahmen Aufstellung für ihren ersten Auftritt. Mit „Scottland and the brave“, hatten sie das Publikum schon fest im Griff und vollendeten schliesslich mit dem „Mull of Kintyre“. Wunderbar.

Jetzt mussten die Gäste wieder aktiv werden, das Dessert wurde gereicht.

Süss und ohne Rahm erscheint danach dr Pierrot (Comité-Bangg) und weiss genau so zu überzeugen wie die in den letzten vier Wochen im Mimösli aktiven Bangg-Ghaimnis. „Dr Voordrääbler vom Charivari“… Mathias Brenneis  hatte schlussendlich das letzte Wort… aber nur Wort, weil d Highlander Basel mit em „Highland Kathedral“ und em „Amacing grace“ den Schlusspunkt unter einen wiederum wunderbaren vorfasnachtlichen Event machen durften.

Freude herrschte bei denen, die sich ein Ticket für diese exklusive Vorfasnachtveranstaltung ergattern konnten und ein würdiger Abschluss einer sehr langen Vorfasnachtssaison….

Weitere Bilder der Sepplede gibt es in unserer Galerie.

 

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